Baufinanzierung mit Fremdwährung?
Baufinanzierung mit Fremdwährung?
Eine Baufinanzierung mit Fremdwährung wird immer beliebter. Man nimmt den Kredit in einer fremden Währung auf. Dann hofft man darauf, dass diese Währung, z.B. Yen, Franken oder Dollar, im Wert im Vergleich zum Euro fällt und man bei der Rückzahlung spart. Wenn nun der Euro irgendwann einmal zugelegt hat im Vergleich zum Dollar und man sein Baudarlehen, sein Fremdwährungsdarlehen, in Dollar zurückzahlen muss, dann hat man einen Vorteil. Der Euro hat zugelegt und der Umrechnungskurs ist entsprechend gut. Es gab Zeiten, da war dere Euro bei 1,10 Dollar. Meist ist der in der Region 1,4 bzw. 1,5 Dollar. Wer bei 1,10 Dollar ein Fremdwährungsdarlehen aufgenommen hat, der kann sich nun sehr glücklich schätzen, denn der Euro hat im Wert ganz massiv zugelegt.
Solche Fremdwährungsdarlehen stellen allerdings immer ein Risiko da. Es kann auch in die ganz andere Richtung laufen, d.h. man zahlt mehr zurück als man eigentlich hätte zahlen müssen. Der schweizer Franken ist hier eine sehr gute Alternative, denn der Franken gilt als sehr stabile Währung. Die Schwankungen sind hier nicht so gross. Aus diesem Grund haben auch immer mehr Menschen Geldanlagen oder Konto in schweizer Franken um eben diese Schwankungen auszugleichen.
Quelle: Fremdwährungskredit