Jung und Pleite
Gerade in der heutigen Zeit fehlt den meisten Jugendlichen oft jegliche Beziehung zum Geld. Das Geld spielt eine immer wichtigere Rolle und ist für viele Teenager ein absolutes Muss. Ein Leben ohne Taschengeld ist nahezu unvorstellbar. Und wenn das Taschengeld alle ist, dann wird fleißig geliehen – entweder bei Freunden oder bei den Eltern.
Dass man das Geld auch einteilen kann oder manchmal sogar muss, ist vielen nicht bewusst. Leider sehen auch viele Eltern die Sache viel zu locker und halten es nicht für nötig, ihren Kindern einen angemessenen Umgang mit dem Geld zu vermitteln. Viele verleihen Geld an ihre Kinder ohne zu erwarten, dass sie es je wieder zurück zahlen. Auf diese Weise unterstützen sie das Verhalten ihrer Kinder und machen die ganze Sache nur noch schlimmer.
Richtiger wäre es, den Kindern klar zu machen, dass das Geld nicht vom Himmel fällt. Die Kinder müssen bereits in ihren jungen Jahren lernen, dass man für sein Geld arbeiten muss. Sie müssen verstehen, dass das Geld schwerer zu verdienen ist, als auszugeben. Nur dann können sie eine gesunde Beziehung zum Geld entwickeln. Die Aufgabe der Eltern besteht somit darin, ihren Kindern beizubringen, das Geld zu schätzen, vor allem dann, wenn man nur wenig davon hat. Denn wenn die Kinder erst eine falsche Beziehung zum Geld aufgebaut haben, sind Schulden vorprogrammiert. Und davon kommt man so schnell nicht wieder weg!
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